Donnerstag, 15. Januar 2009

Ex-Kanzler Helmut Schmidt über Afghanistan-Einsatz: „imperiale und ökonomische Motive“

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt und Herausgeber der „ZEIT“ sagte im Interview mit dem „ZEITmagazin“ über Interventionen in Ländern der Dritten Welt, z.B. Kongo: „Wenn der Westen sich hier aus Motiven der Mitmenschlichkeit ernsthaft einmischen will, dann müsste er es in ganz großem Maßstab tun, mit Zehntausenden von Soldaten und mit sehr vielen zivilen Helfern. Dann würde sich aber, leider Gottes, sehr schnell herausstellen, dass die entsendenden Staaten mit dieser Mission zugleich auch imperiale und ökonomische Motive verknüpfen. Sie sehen das auch in Afghanistan.“
Diese Aussage steht im Kontrast zu dem offiziellen Medien-Spin der Bundesregierung, daß es sich beim Einsatz in Afghanistan um eine "humanitäre Mission" handelt.

Link hierzu:
Schmidt gegen Einmischung in Angelegenheiten anderer Staaten

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