Erschreckend, diese ferngesteuerten Bild-Zeitungs-Zombies.
Samstag, 5. März 2011
Freitag, 4. März 2011
Donnerstag, 3. März 2011
Dienstag, 1. März 2011
Sonntag, 27. Februar 2011
ARD: Deutschland unter Druck - Teil 2 und 3 - Entmenschlichung im Profitsystem
Die folgenden beiden Sendungen zeigen auf, wie die Gesellschaft immer mehr unter Druck gesetzt wird, wie das neoliberale Profitsystem analog zum Krebsgeschwür in immer mehr Lebensbereichen der Menschen Metastasen bildet:
ARD-Beschreibung zu "Die getriebenen Erwachsenen":
Jeder ist ersetzbar. Ganze Produktionsketten können heute im Handumdrehen an fast jeden Ort der Welt verlegt werden. Alles ist austauschbar. Die Deutschen haben Angst, sie könnten ihre Arbeit und ihren Wohlstand verlieren - und kämpfen verzweifelt dagegen an.
Der Krankheitsstand ist auf dem niedrigsten Niveau aller Zeiten, und zwar weil immer mehr Deutsche ihre Krankheit verleugnen. Sie wollen sich unersetzlich fühlen, so eine Studie des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt.
Der Leistungsdruck hört nicht hinter der Bürotür auf. Leidenschaft ist auch in der Freizeit zur obersten Maxime geworden. Jede freie Minute wird genutzt - immer auf der Suche nach einem einzigartigen Erlebnis. Die Getriebenen laufen wie Duracell-Häschen dem Traum hinterher, sich selbst zu verwirklichen. Aber anhalten können sie nicht.
Alles schaffen, überall erfolgreich sein, am Schreibtisch, im Bett und in der Freizeit -- das erwarten die Getriebenen von sich selbst. Niemand will sich selbst enttäuschen. Denn zu den Verlierern will keiner gehören. Die Erwachsenen stehen unter Druck: Können sie überhaupt glücklich sein?
Deutschland unter Druck - 2. Folge - Die getriebenen Erwachsenen (1/3):
Deutschland unter Druck - 2. Folge - Die getriebenen Erwachsenen (2/3):
Deutschland unter Druck - 2. Folge - Die getriebenen Erwachsenen (3/3):
ARD-Beschreibung zu "Die verunsicherten Alten":
Lebst du noch, oder stirbst du schon? Immer mehr Alte haben Angst davor, alt zu werden. Eine Untersuchung der Berliner Charité zeigt eine deutlich wachsende Anzahl von Suiziden bei Senioren: Rund 40 Prozent aller Selbsttötungen werden von Menschen begangen, die älter sind als 60 Jahre.
Immer lauter wird auch der Ruf, passive oder gar aktive Sterbehilfe zu legalisieren. Eine große Furcht geht um: Wer körperlich und geistig nicht mehr mithalten kann, fällt anderen zur Last, muss gepflegt werden und verursacht Kosten. Alter macht abhängig und hilflos -- und viele Alte trauen sich nicht mehr, so zu werden.
Gleichzeitig basteln sich die Jungen eine Welt für sich, modern und digital, in der die Alten oft wie Außerirdische umher tappen: vorsichtig und immer in der Angst, etwas falsch zu machen. "Viermal die 7 drücken für ein 's' " - das ist nicht logisch für viele Alte und doch nur eine simple SMS für die Jungen.
Die NDR-Reporter haben Deutschlands Senioren besucht: Die Selbstbestimmten in ihren barrierefreien Bungalows, die Verarmten in ihren Kleinstwohnungen in der Großstadt, die Reichen im Fünf-Sterne-Kurhotel, die Pflegebedürftigen im Seniorenheim und die Übriggebliebenen in Deutschlands ältestem Dorf. Selbstständigkeit bewahren und die Kontrolle über das eigene Leben, möglichst bis zum letzten Atemzug - das wünschen sie sich, weil die Gesellschaft es sich von ihnen wünscht. Die Alten stehen unter Druck: Können sie überhaupt noch in Würde alt werden?
Deutschland unter Druck - 3. Folge - Die verunsicherten Alten (1/3):
Deutschland unter Druck - 3. Folge - Die verunsicherten Alten (2/3):
Deutschland unter Druck - 3. Folge - Die verunsicherten Alten (3/3):
ARD-Beschreibung zu "Die getriebenen Erwachsenen":
Jeder ist ersetzbar. Ganze Produktionsketten können heute im Handumdrehen an fast jeden Ort der Welt verlegt werden. Alles ist austauschbar. Die Deutschen haben Angst, sie könnten ihre Arbeit und ihren Wohlstand verlieren - und kämpfen verzweifelt dagegen an.
Der Krankheitsstand ist auf dem niedrigsten Niveau aller Zeiten, und zwar weil immer mehr Deutsche ihre Krankheit verleugnen. Sie wollen sich unersetzlich fühlen, so eine Studie des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt.
Der Leistungsdruck hört nicht hinter der Bürotür auf. Leidenschaft ist auch in der Freizeit zur obersten Maxime geworden. Jede freie Minute wird genutzt - immer auf der Suche nach einem einzigartigen Erlebnis. Die Getriebenen laufen wie Duracell-Häschen dem Traum hinterher, sich selbst zu verwirklichen. Aber anhalten können sie nicht.
Alles schaffen, überall erfolgreich sein, am Schreibtisch, im Bett und in der Freizeit -- das erwarten die Getriebenen von sich selbst. Niemand will sich selbst enttäuschen. Denn zu den Verlierern will keiner gehören. Die Erwachsenen stehen unter Druck: Können sie überhaupt glücklich sein?
Deutschland unter Druck - 2. Folge - Die getriebenen Erwachsenen (1/3):
Deutschland unter Druck - 2. Folge - Die getriebenen Erwachsenen (2/3):
Deutschland unter Druck - 2. Folge - Die getriebenen Erwachsenen (3/3):
ARD-Beschreibung zu "Die verunsicherten Alten":
Lebst du noch, oder stirbst du schon? Immer mehr Alte haben Angst davor, alt zu werden. Eine Untersuchung der Berliner Charité zeigt eine deutlich wachsende Anzahl von Suiziden bei Senioren: Rund 40 Prozent aller Selbsttötungen werden von Menschen begangen, die älter sind als 60 Jahre.
Immer lauter wird auch der Ruf, passive oder gar aktive Sterbehilfe zu legalisieren. Eine große Furcht geht um: Wer körperlich und geistig nicht mehr mithalten kann, fällt anderen zur Last, muss gepflegt werden und verursacht Kosten. Alter macht abhängig und hilflos -- und viele Alte trauen sich nicht mehr, so zu werden.
Gleichzeitig basteln sich die Jungen eine Welt für sich, modern und digital, in der die Alten oft wie Außerirdische umher tappen: vorsichtig und immer in der Angst, etwas falsch zu machen. "Viermal die 7 drücken für ein 's' " - das ist nicht logisch für viele Alte und doch nur eine simple SMS für die Jungen.
Die NDR-Reporter haben Deutschlands Senioren besucht: Die Selbstbestimmten in ihren barrierefreien Bungalows, die Verarmten in ihren Kleinstwohnungen in der Großstadt, die Reichen im Fünf-Sterne-Kurhotel, die Pflegebedürftigen im Seniorenheim und die Übriggebliebenen in Deutschlands ältestem Dorf. Selbstständigkeit bewahren und die Kontrolle über das eigene Leben, möglichst bis zum letzten Atemzug - das wünschen sie sich, weil die Gesellschaft es sich von ihnen wünscht. Die Alten stehen unter Druck: Können sie überhaupt noch in Würde alt werden?
Deutschland unter Druck - 3. Folge - Die verunsicherten Alten (1/3):
Deutschland unter Druck - 3. Folge - Die verunsicherten Alten (2/3):
Deutschland unter Druck - 3. Folge - Die verunsicherten Alten (3/3):
Aristokratie und Guttenberg
"Was ist Aristokratie? Die Aristokratie, ich werde es Euch sagen! Die Aristokratie ist der Bund, die Vereinigung derer, welche genießen wollen, ohne zu schaffen, leben wollen, ohne zu arbeiten, alle Ämter begehren, ohne sie ausfüllen zu können, alle Ehren beanspruchen, ohne sie verdient zu haben: das ist Aristokratie!"
Maximilien Foy, (1775 - 1825), französischer General und Staatsmann
Maximilien Foy, (1775 - 1825), französischer General und Staatsmann
Freitag, 18. Februar 2011
Plus Minus: massenhaft Gen-Soja und hochgiftige Düngemittel im Tierfutter
Monsanto - wieder einmal transgene und chemische Kontamination:
Wir essen das Fleisch von Tieren, die mit kontaminiertem Futter versorgt wurden! Wie lange müssen wir uns noch Machenschaften dieses Verbrecherkonzerns bieten lassen?
Wir essen das Fleisch von Tieren, die mit kontaminiertem Futter versorgt wurden! Wie lange müssen wir uns noch Machenschaften dieses Verbrecherkonzerns bieten lassen?
Mittwoch, 16. Februar 2011
ARD: Deutschland unter Druck Teil 1 von 3 - Die überforderten Kinder
Ein sehenswerter Film über den krankmachenden Wettbewerbsdruck der Marktgesellschaft, die inzwischen nicht mehr vor der Kindheit Halt macht. Wieviel Menschsein ist heutzutage noch erlaubt neben dem Arbeitsdrohnendasein?
Samstag, 12. Februar 2011
Volker Pispers - Bis neulich 2010
3sat hat im Februar 2011 eine verkürzte Variante seiner Bühnenshow gezeigt, in der früheres Material mit neueren Bezügen kombiniert wurde.
Volker Pispers - Bis neulich 2010 1/3:
Volker Pispers - Bis neulich 2010 2/3:
Volker Pispers - Bis neulich 2010 3/3:
Viel Vergnügen! Das lustige daran ist, daß es wahr ist.
Volker Pispers - Bis neulich 2010 1/3:
Volker Pispers - Bis neulich 2010 2/3:
Volker Pispers - Bis neulich 2010 3/3:
Viel Vergnügen! Das lustige daran ist, daß es wahr ist.
Samstag, 15. Januar 2011
ARD: Der Drückerkönig und die Politik - Carsten Maschmeyer (unzensierte Fassung)
Ist die gesamte Privatrente (Riester, Rürup) ein großer Betrug und ein extremer Fall von politischer Korruption? Als Blog, der nicht auf Werbeeinnahmen von Versicherungen, Finanzdienstleistern oder Banken angewiesen ist, muß ich diese Frage mit einem eindeutigen "Ja" beantworten. Insbesondere Maschmeyer gelang es, die politische Führung so zu beeinflussen, daß sie ihm zum Nachteil aller Menschen dieses Landes neue Geschäftsfelder eröffnete.
Daß die folgende Doku überhaupt gezeigt wurde, grenzt an ein Wunder. Kritischer Journalismus hat also doch noch seine Nischen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Inzwischen hat Maschmeyer juristisch eine Kürzung der Sendung erreicht. Hier sehen Sie die ungekürzte und unzensierte Fassung.
taz vom 12.01.2011 zur ARD-Doku:
Carsten Maschmeyer ist ein guter Mensch. 1,4 Millionen Euro spendete er kurz vor Weihnachten bei der vom ZDF ausgestrahlten Benefizshow "Ein Herz für Kinder". Am Ende umarmte der Gründer des Finanzdienstleisters AWD, der heute im Verwaltungsrat der Schweizer Eigentümerfirma sitzt, Moderator Thomas Gottschalk.
Einen anderen öffentlich-rechtlichen Sender mag der Niedersachse mit den großen Spendierhosen weniger: den NDR. Vor einigen Monaten ließ dieser in der Sendung "Panorama -- Die Reporter" Menschen zu Wort kommen, die heute hoch verschuldet sind, weil sie von AWD-Beratern hinters Licht geführt worden waren. Nun ist der NDR verantwortlich für einen weiteren Film über Maschmeyer, den die ARD am Mittwoch ausstrahlt: "Der Drückerkönig und die Politik."
Anzeige
Auch hier äußern sich Opfer. Im Mittelpunkt des Films, präsentiert von NDR-Reporter Christoph Lütgert stehen Maschmeyers exzellente Beziehungen zu Größen des Politikbetriebs: 1998 unterstützte Maschmeyer mit Anzeigen Gerhard Schröders Kanzlerkandidatur. Bundespräsident Christian Wulff machte in einer Villa des Finanztycoons auf Mallorca Ferien. Als Gründer der Maschmeyer Rürup AG berät Politikerbuddy Maschmeyer heute Versicherungskonzerne.
Sein Kompagnon ist Schröders einstiger Rentenguru Bert Rürup -- der Erfinder der Rürup-Rente, den Maschmeyer vorher zu AWD geholt hatte. Auch Familienministerin Kristina Schröder stand Rürup in Sachen Pflegeversicherung bereits beratend zur Seite -- obwohl er die Versicherungsbranche berät. Teil des Geflechts ist auch Walter Riester, Arbeitsminister unter Schröder. Er lässt sich mit AWD-Beratern und vor Firmenlogos fotografieren. Im Film sagt er: "Ich bin noch nie für ein Produkt oder einen Anbieter werbend aufgetreten."
In pointierten Dialogen mit Gesprächspartnern wie dem Korruptionsexperten Albrecht Müller entwirrt Reporter Lütgert das Netzwerk. Das Verdienst der Filmemacher besteht zudem darin, dass sie die Beteiligten durch hartnäckige Fragen zu kaltschnäuzigen Uns-kann-keiner-was-Reaktionen animieren: Kristina Schröder verdünnisiert sich, als die Fragen kritisch werden, und wird beim Abgang frech. Rürup sagt, der Gedanke, er profitiere heute davon, was er als Regierungsberater vorbereitet habe, könne "nur aus einem kranken Hirn entstehen".
Dass die NDR-Leute Rürup angehen, ist bemerkenswert, weil auch die Öffentlich-Rechtlichen sonst gern so tun, als sei der ein unabhängiger Experte. "Rürup hat immer noch das Image des Wissenschaftlers", konstatiert Müller. Maschmeyer selbst stand für Interviews nicht zur Verfügung.
Wie alle gut vernetzten guten Menschen hat Carsten Maschmeyer natürlich einen tüchtigen Anwalt. Im Vorfeld der Ausstrahlung von "Der Drückerkönig" faxte der Top-Jurist Matthias Prinz den neun Intendanten der ARD am Freitag rund 60 Seiten. Ein unseriöses Werk planten die bösen Buben vom NDR, so der Tenor.
Dass prominente Anwälte vor der Ausstrahlung eines Films Wind machen, ist nicht ungewöhnlich, eine derart konzertierte Aktion aber schon. Fax-Weltmeister Prinz wird auch künftig viel Arbeit haben: Am 2. Februar zeigt das NDR-Fernsehen in der Reihe "Panorama -- Die Reporter" einen Film, der sich auf die bisherige juristische Auseinandersetzung Maschmeyers mit dem Sender konzentriert.

Daß die folgende Doku überhaupt gezeigt wurde, grenzt an ein Wunder. Kritischer Journalismus hat also doch noch seine Nischen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Inzwischen hat Maschmeyer juristisch eine Kürzung der Sendung erreicht. Hier sehen Sie die ungekürzte und unzensierte Fassung.
taz vom 12.01.2011 zur ARD-Doku:
Carsten Maschmeyer ist ein guter Mensch. 1,4 Millionen Euro spendete er kurz vor Weihnachten bei der vom ZDF ausgestrahlten Benefizshow "Ein Herz für Kinder". Am Ende umarmte der Gründer des Finanzdienstleisters AWD, der heute im Verwaltungsrat der Schweizer Eigentümerfirma sitzt, Moderator Thomas Gottschalk.
Einen anderen öffentlich-rechtlichen Sender mag der Niedersachse mit den großen Spendierhosen weniger: den NDR. Vor einigen Monaten ließ dieser in der Sendung "Panorama -- Die Reporter" Menschen zu Wort kommen, die heute hoch verschuldet sind, weil sie von AWD-Beratern hinters Licht geführt worden waren. Nun ist der NDR verantwortlich für einen weiteren Film über Maschmeyer, den die ARD am Mittwoch ausstrahlt: "Der Drückerkönig und die Politik."
Anzeige
Auch hier äußern sich Opfer. Im Mittelpunkt des Films, präsentiert von NDR-Reporter Christoph Lütgert stehen Maschmeyers exzellente Beziehungen zu Größen des Politikbetriebs: 1998 unterstützte Maschmeyer mit Anzeigen Gerhard Schröders Kanzlerkandidatur. Bundespräsident Christian Wulff machte in einer Villa des Finanztycoons auf Mallorca Ferien. Als Gründer der Maschmeyer Rürup AG berät Politikerbuddy Maschmeyer heute Versicherungskonzerne.
Sein Kompagnon ist Schröders einstiger Rentenguru Bert Rürup -- der Erfinder der Rürup-Rente, den Maschmeyer vorher zu AWD geholt hatte. Auch Familienministerin Kristina Schröder stand Rürup in Sachen Pflegeversicherung bereits beratend zur Seite -- obwohl er die Versicherungsbranche berät. Teil des Geflechts ist auch Walter Riester, Arbeitsminister unter Schröder. Er lässt sich mit AWD-Beratern und vor Firmenlogos fotografieren. Im Film sagt er: "Ich bin noch nie für ein Produkt oder einen Anbieter werbend aufgetreten."
In pointierten Dialogen mit Gesprächspartnern wie dem Korruptionsexperten Albrecht Müller entwirrt Reporter Lütgert das Netzwerk. Das Verdienst der Filmemacher besteht zudem darin, dass sie die Beteiligten durch hartnäckige Fragen zu kaltschnäuzigen Uns-kann-keiner-was-Reaktionen animieren: Kristina Schröder verdünnisiert sich, als die Fragen kritisch werden, und wird beim Abgang frech. Rürup sagt, der Gedanke, er profitiere heute davon, was er als Regierungsberater vorbereitet habe, könne "nur aus einem kranken Hirn entstehen".
Dass die NDR-Leute Rürup angehen, ist bemerkenswert, weil auch die Öffentlich-Rechtlichen sonst gern so tun, als sei der ein unabhängiger Experte. "Rürup hat immer noch das Image des Wissenschaftlers", konstatiert Müller. Maschmeyer selbst stand für Interviews nicht zur Verfügung.
Wie alle gut vernetzten guten Menschen hat Carsten Maschmeyer natürlich einen tüchtigen Anwalt. Im Vorfeld der Ausstrahlung von "Der Drückerkönig" faxte der Top-Jurist Matthias Prinz den neun Intendanten der ARD am Freitag rund 60 Seiten. Ein unseriöses Werk planten die bösen Buben vom NDR, so der Tenor.
Dass prominente Anwälte vor der Ausstrahlung eines Films Wind machen, ist nicht ungewöhnlich, eine derart konzertierte Aktion aber schon. Fax-Weltmeister Prinz wird auch künftig viel Arbeit haben: Am 2. Februar zeigt das NDR-Fernsehen in der Reihe "Panorama -- Die Reporter" einen Film, der sich auf die bisherige juristische Auseinandersetzung Maschmeyers mit dem Sender konzentriert.
Dienstag, 11. Januar 2011
Lisa Fitz bei Maischberger über die Trilaterale Kommission - Hans Olaf Henkel gibt zu, daß Politik ferngesteuert ist
Hans Olaf Henkel, in den USA längst als Rassist verschrien, erdreistet sich hier im Fernsehen es als völlig normal hinzustellen, daß in Deutschland die Politik nicht vom Volk oder gar den Politikern bestimmt wird, sondern daß das politische Führungspersonal dieses Staates wie Marionetten ferngesteuert ist. Der ebenfalls anwesenden Kabarettistin Lisa Fitz verschlägt es die Sprache:
Wie sicher muß sich jemand wie Hans Olaf Henkel, marktradikaler Fundamentalist der übelsten Sorte, fühlen, um so etwas öffentlich zuzugeben?
Wie sicher muß sich jemand wie Hans Olaf Henkel, marktradikaler Fundamentalist der übelsten Sorte, fühlen, um so etwas öffentlich zuzugeben?
Dienstag, 7. Dezember 2010
Abonnieren
Posts (Atom)