Posts mit dem Label Verbesserung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verbesserung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 5. Juni 2012

Wege aus der Euro-Krise - Prof. Dr. H. Flassbeck

Professor Dr. Heiner Flassbeck ist im Rahmen der Vereinten Nationen der Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien, UNCTAD.
Im Gegensatz zur religiös-fundamentalistischen Orthodoxie des deutschen Neoliberalismus verfügt Flassbeck über gesunden Menschenverstand und setzt auf reale Daten statt marktradikaler Wunschträume. Sein Vorschlag zur Lösung der Krise des Euro würde nicht nur die Währung stabilisieren, sondern zu einem Anstieg der Löhne und des Wohlstands in Deutschland und umfangreichen Modernisierungsinvestitionen führen. Leider sind große Teile der politischen Klasse und der Medien derart gefangen in ihrem kranken Dogma, daß sie noch immun sind gegen Vernunft. Es ist unsere Aufgabe, uns gedanklich und argumentativ zu rüsten gegen die alltägliche Gehirnwäsche zur Verschleierung simpler Zusammenhänge. Hier Flassbecks Vortrag vom 7. März 2012, Düsseldorf:

Dienstag, 29. Mai 2012

ORF: Das Venus Projekt - real mögliche Utopie

ORF EINS (Newton):


Eine erfüllte Welt ohne Geld und Hierarchien?

Unser Wirtschaftssystem führt nirgendwo hin als in den Abgrund: Mit diesen Worten will der US-amerikanische Architekt, Autor und Erfinder Jacque Fresco auf sein Lebenswerk, das Venus Project, hinweisen. Seit 40 Jahren arbeitet der heute 96-jährige Kalifornier an einem alternativen Gesellschaftsmodell. Er ist davon überzeugt, dass die Erde genug Ressourcen für alle bietet, sie müssen nur gerecht verteilt werden. Geld als Zahlungsmittel stehe dabei im Weg und soll abgeschafft werden, dies würde auch gleich den Großteil der Kriminalität beseitigen.

Mit heutigen Technologien sei all das problemlos möglich, sagt Fresco. Sie müssten nur besser genutzt werden, um die lebensnotwendigen Ressourcen im Überfluss für alle zu produzieren und sie global zu verwalten. Knappe Ressourcen wie etwa Wassermangel, wären damit kein Thema mehr.

Sonntag, 27. Mai 2012

Bedingungslos glücklich - Freiheit und Grundeinkommen

Ausgestrahlt auf 3sat und Phoenix: "Bedingungslos glücklich - Freiheit und Grundeinkommen":

Auch in einer Zeit, in der man die großen Utopien ad acta gelegt hat, treiben neue soziale Ideen die Menschen rund um den Globus an. Eine dieser Ideen ist das bedingungslose Grundeinkommen für alle Bürger eines Staates oder sogar alle Menschen weltweit.
Damit wären sie frei, nur die bezahlte Arbeit zu verrichten, die sie wirklich tun möchten, und könnten zugleich wichtige Arbeiten, die kaum oder gar nicht entlohnt werden, zum Wohle des Gemeinwesens leisten. Das stärkt die individuelle Verantwortung ebenso wie die gesellschaftliche Solidarität, sagen die Befürworter, und könnte auch zur Lösung der kommenden Wirtschafts- und Energiekrisen beitragen.

Freitag, 18. Mai 2012

Robert Misik über Merkel, Hollande und die gefährliche Sekte neoliberaler Ökonomen

Robert Misik ist ein großartiger österreichischer Journalist und Sachbuchautor, lebt und arbeitet in Wien. Er schreibt für das wichtigste österreichische Nachrichtenmagazin „Der Standard“. Seine kritische Analyse ist der seiner Kollegen des deutschen Spiegel haushoch überlegen, da ihm die neoliberalen Scheuklappen, außerhalb derer man in Deutschland in den Mainstreammedien nichts sehen darf, komplett fehlen. Hier seine letzten beiden Beiträge über Deutschland, Merkels Sparkurs in Europa und der Widerstand dagegen, der sich in Wahlen wie jüngst in Frankreich oder Griechenland äußert:

Angela allein zu Haus. Ein guter Tag für Europa


Die gefährliche Sekte der Ökonomen

Revolution 3D-Drucker: Wenn Arbeit und Fabriken schon bald überflüssig werden

Alltagsgegenstände und Ersatzteile dafür, Transplantationsorgane, Essen, ganze Häuser - wird es den Replikator aus Star Trek schon 150 Jahre früher geben? Es gibt bereits 3D-Drucker, die mit Kunststoffen und Metallen Objekte ausdrucken, und auf piratebay.org kann man sich bereits die Vorlagen ("Physibles") dazu herunterladen, sie den eigenen Bedürfnissen anpassen und dann an den 3D-Drucker schicken. Massenware war gestern!
Inzwischen gibt es bereits 3D-Drucker, die einen 3D-Drucker ausdrucken können.
Hier ein Video in deutsch aus dem Jahr 2010:

Hier ein atemberaubendes Video von diesem Jahr (in englisch), daß zeigt, wie schnell die Entwicklung vorangeht und wie Rohstoffsparend (keine Abfälle wie bei normaler Produktion), wie detailliert, wie komplex und wie der normalen Produktionsweise überlegen der 3D-Druck bereits heute ist:

Bedingungsloses Grundeinkommen - Utopie oder Menschenrecht?



Ist das Grundeinkommen finanzierbar?


Anmerkung: Nachdem das Grundeinkommen sowohl in wohlhabenden (Kanada) als auch armen Staaten (Namibia) erfolgreich getestet wurde, ohne daß notwendige Arbeit unerledigt blieb, kann man es nicht mehr als Utopie bezeichnen. Gerade jetzt, wo überall in Europa aufgrund der Sparmaßnahmen die Nachfrage der Konsumenten einbricht, weil diese verarmen und sich schlicht nichts mehr leisten können, wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen ein probates Mittel, um die Nachfrage zu stabilisieren und zu erhöhen, was einen deutlichen Wachstumsimpuls zur Folge hätte. Um diesen Wachstumsimpuls zu erreichen, sollte das Grundeinkommen jedoch nicht über eine höhere Mehrwertsteuer finanziert werden, sondern über Gewinn-, Vermögens-, und Reichensteuern.

Attac-Kinospot: Du zahlst - Steueroasen schließen!

Der Attac-Kinospot bringt die aktuelle Situation in der Finanz- und Eurokrise auf den Punkt. Während gigantische Kürzungsprogramme der öffentlichen Ausgaben in weiten Teilen der Eurozone die Ökonomien in die Depression und große Teile der Bevölkerung in die Armut führen, bleiben Europas Steueroasen unangetastet. Die Wohlhabenden können ihr Vermögen in die nach wie vor sicheren Steueroasen transferieren.

Donnerstag, 18. August 2011

ARD-Bericht: Die neue soziale Protestbewegung in Israel

Angefangen hatte alles, als vor einigen Wochen eine junge Frau auf Facebook ankündigte, sie werde aus Protest gegen die unsozialen Lebensbedingungen im Land ihr Zelt auf dem vornehmen Rothschild-Boulevard von Tel Aviv aufschlagen. Viele junge Leute schlossen sich ihr an und das Zeltlager wuchs und wuchs, bis es die Politiker nicht mehr übersehen konnten.
Aus der Politik ernteten die campierenden Protestler allerdings nur Hohn und Spott. Als "Sushi-Esser" und "Wasserpfeifen-Raucher" wurden sie beschimpft. Doch die Unterstützung aus der Bevölkerung nahm immer weiter zu.
Inzwischen ist der Protest zu einer Massenbewegung der Mittelschicht angewachsen. Am 6. August demonstrierten 350.000 Menschen. Reporter Richard C. Schneider will wissen, welche Ziele diese gewaltfreie Protestbewegung verfolgt und warum sie so schnell anwachsen konnte.

Ausschnitt aus dem ARD-Morgenmagazin vom 17.08.11:

Dienstag, 16. August 2011

KenFM zu London calling

Ken Jebsen über die Krawalle im Großraum England, die Ursachen und was das alles mit dem derzeitigen "Zustand" Europas und damit auch mit dem "Zustand" Deutschlands zu tun hat! Ein Weckruf!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Proteste gegen soziale Ungerechtigkeit nun auch in Israel - und wann bei uns?


Und wann gehen die Niedriglöhner Deutschlands endlich auf die Straße und bleiben dort, bis Mindestlöhne eingeführt sind? Wann besetzen die Steuerzahler wichtige Straßen und Plätze, um gegen die Bezahlung der Bankenverluste aus Steuergeldern zu protestieren? Wo sind all die Jugendlichen und Studenten, die in Praktika geparkt werden und denen durch Arbeitszeitverlängerung und späteren Renteneintritt der schon Arbeitenden der Eintritt ins Berufsleben versperrt bleibt? Und warum wählen Rentner noch Parteien, deren Reformen schon jetzt zu mehr Altersarmut führen, weil die Inflation die Kaufkraft der Renten senkt?
Diese Menschen haben nicht über ihre Verhältnisse gelebt. Angesichts des Außenhandelsüberschusses wird deutlich, daß diese Menschen unter ihren Verhältnissen gelebt haben, während eine kleine Oberschicht sich die Taschen bis zum Überquellen gestopft und darüber hinaus noch genug übrig hatte, um diesen Reichtum am internationalen Finanzcasino anzulegen und damit das Finanzsystem zu destabilisieren. Es ist inzwischen ein Grad der Ungerechtigkeit erreicht, daß die Aufrechterhaltung dieser andauernden Ungerechtigkeit immer mehr die Demokratie aushöhlt - inzwischen kauft sich die Wirtschaft nicht mehr einfach nur Politiker, die in ihrem Sinne Gesetze schreiben - die Wirtschaft schreibt inzwischen selbst die für ihren Bereich zutreffenden Gesetze. Dieses System ist zu seiner eigenen Karikatur verkommen, als wollte es auch noch dem letzten verdeutlichen, daß es untauglich ist, die Lebensqualität der Mehrheit der Menschen zu verbessern. Diese Mehrheit, die den Gürtel immer enger schnallen soll, kann sich aus dieser modernen Form der Unterdrückung leicht lösen, denn sie ist ein Riese, der nur aufstehen und sich einmal kurz schütteln muß!
Dieser in jeder Hinsicht unethische, asoziale Turbofinanzkapitalismus mit faschistoiden Tendenzen der Überwachung, Kontrolle, orwellscher Begriffsumdeutung (Krieg ist Frieden, Stagnation der Löhne seit den 90ern ist Aufschwung XXL usw., "Durchregieren" gegen Widerstand ist Demokratie und Fraktionszwang ist Gewissensfreiheit) und des Angriffs anderer Länder im NATO-Rudel für Rohstoffe - dient nur sehr wenigen Tausenden auf Kosten der Milliarden. Ja, diese Wenigen kontrollieren die Medien und damit das, was die Bevölkerung denken soll, sie spalten Gesellschaften, indem sie die Verlierer untereinander aufhetzen, um von ihrem sagenhaften Reichtum abzulenken, der in den letzten 3 Jahrzehnten aufgebaut wurde, seit der Bevölkerungsmehrheit die Früchte des Produktivitätsfortschritts vorenthalten wurden.
Es ist Zeit, daß dieser Riese auch hier erwacht. Denn besser, wir nehmen den Satz "Alle Macht geht vom Volke aus" jetzt wieder ernst, als erst dann, wenn durch die Wirtschaftskontraktion als Folge der Sparprogramme unserer Absatzländer auch Deutschlands Ökonomie einbricht, weil wir aufgrund unseres halbtoten Binnenmarktes nur noch auf Export gesetzt haben. Und dieser Binnenmarkt ist deshalb so schwach, weil die Wirtschaftseliten Deutschlands politisch durchgesetzt haben, daß mit Lohndumping unsere Wettbewerber, die noch faire Löhne zahlen, niederkonkurriert wurden. Unser Marktanteil wächst, weil die Löhne Deutschlands im Schnitt gleichbleiben oder sogar sinken, während in nahezu allen anderen Ländern die Löhne gestiegen sind. Eine Wirtschaft hat dann eine gesunde Verteilung, wenn die arbeitende Bevölkerung jährlich Lohnzuwächse in der Größenordnung der Inflation addiert mit dem Produktivitätsfortschritt (wenn z.B. dank Fortschritt mehr produziert wurde in kürzerer Zeit mit weniger Kosten). Beträgt die jährliche Inflation z.B. 2 Prozent und der jährliche Produktivitätsfortschritt 3 Prozent, dann sollten die Löhne im Durchschnitt mindestens um 5 Prozent steigen. Deutschland lag in den letzten beiden Jahrzehnten regelmäßig weit darunter. Wenn man bedenkt, daß sich die Arbeitsproduktivität in den letzten beiden Jahrzehnten mehr als verdoppelt hat, dann wird einem klar, in welcher Größenordnung die arbeitenden Menschen um die Früchte ihrer Arbeit betrogen wurden.
Wenn der Euro ernsthaft gerettet werden soll, ohne daß Transferzahlungen die Handelsungleichgewichte ständig ausgleichen müssen, dann muß Deutschland genauso viel importieren, wie es exportiert. Und dazu braucht es höhere Löhne, höhere Renten und mehr soziale Sicherheit, damit von den Einkommen wieder konsumiert werden kann. Vor allem braucht es eine gerechtere Verteilung des Reichtums als jetzt, und zu dieser ökonomisch vernünftigen Tat ist diese Regierung ohne den Druck der Straße und der Plätze nicht fähig! Also Leute, laßt euch nicht von islamfeindlichen oder anderen willigen Opfern des Spiels der Reichen "Teile und Herrsche" einfangen und benutzen! Wir dürfen uns nicht zersplittern, sondern müssen zusammenstehen, denn dann haben wir die Kraft, echte Veränderungen zum besseren herbeizuführen!
Außerdem dürfen wir nie wieder die Macht delegieren an vermeintliche Volksvertreter, die regelmäßig in kürzester Zeit beginnen, die Interessen der Reichsten, der Konzerne, der Banken, der Energiemonopolisten, der Rüstungsfirmen und der Pharmamultis gegen das Gemeinwohl durchzusetzen. Ein so leicht korrumpierbares System hat schlicht keine Zukunft und nimmt uns, dem eigentlichen Souverän die Würde, über uns selbst entscheiden zu können. Direkte Demokratie hat Zukunft, denn sie ist der korrumpierbaren repräsentativen Demokratie und auch jedem autokratischen oder diktatorischen System um Längen darin überlegen, die Lebensbedürfnisse der Menschen zu erkennen und zu erfüllen. In dem Sinne: Wir sind das Volk, und wir wollen unseren fairen Anteil am Volksvermögen zurück!

Donnerstag, 21. Juli 2011

Dennis Kucinich (Demokrat) stellt öffentlich das 2-Parteiensystem der USA und die US-Zentralbank in Frage

Solche Politiker, die tatsächlich für die Interessen der Mehrheit der Menschen - und nicht nur die einer reichen Minderheit eintreten, brauchen in jedem Land unsere Unterstützung. Sie sind die Aufklärer und das Gewissen dieser Zeit, und sie werden in den Geschichtsbüchern später als die Mutigen gelten, die an den Tabus der Macht rüttelten und Anstöße gaben, um dieses in Wirklichkeit zutiefst undemokratische System bloßzustellen und zu überwinden, in dem sich Wenige auf Kosten Vieler bereichern und jetzt in einer Schocktherapie globalen Ausmaßes alle sozialen Errungenschaften, für die Generationen von Menschen gekämpft hatten, eingestampft werden.

Dienstag, 5. Juli 2011

Ex-Chef des FBI Ted Gunderson: fast alle Terroristenangriffe werden durchgeführt von CIA und FBI

Gunderson nennt etliche Beispiele (u.a. World Trade Center 1993, Oklahoma 1995, WTC 2001) für Angriffe unter falscher Flagge mit dem direkten Ziel des Abbaus der Bürgerrechte. Ist der Ex-Chef des FBI etwa auch ein Verschwörungstheoretiker? Wie grotesk überwältigend müssen die Beweise noch werden, bevor die Öffentlichkeit davon mehrheitlich Notiz nimmt? Angriffe unter falscher Flagge sind nichts neues - die USA haben lediglich von Hitlers inszeniertem Reichstagsbrand und dem ebenfalls fingierten Gleiwitz-Angriff gelernt. Danach war das gewählte Parlament entmachtet und der Weg in eine menschenverachtende Diktatur geebnet. Auch in Deutschland wurden die Bürgerrechte eingeschränkt und die Überwachung ausgebaut.



Diejenigen, die im Auftrag der wirklich Mächtigen aus Wirtschaft, Adel und Hochfinanz regieren, wissen genau, wie unvorstellbar kriminell sie selbst zu ihrem Reichtum gekommen sind, wie sie die Menschheit belogen, ausgebeutet, erniedrigt, krank gemacht und um ihre Zukunft betrogen haben. Und sie wissen genau - frei zitiert nach Michael Moore - daß eines Tages, von dem sie hoffen, daß er niemals kommen wird, wir, die überwältigende Mehrheit der Menschheit, erkennen, was uns angetan wurde im größten Raubzug der Geschichte und dagegen aufstehen. Deswegen verschanzen sie sich in ihren Gated Communities, und ihre Privatjets sind immer voll betankt und die Motoren laufen.

Hier die inspirierende Rede von Michael Moore, der vor den mutigen Demonstranten von Wisconsin sprach. Diese Demonstranten stürmten das Capitol von Wisconsin, nachdem der Gouverneur den Gewerkschaften Rechte entziehen wollte und Löhne der Staatsbediensteten kürzte, um damit die Steuern für die Reichsten zu senken, so daß sie sich noch mehr als bisher aus ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung stehlen können. Selbstverständlich berichteten die Mainstreammedien nicht darüber. Es könnte ja noch ein revolutionärer Funke überspringen.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Obama entmachtet Parlament in Libyenfrage: Präsidialdiktatur statt Parlamentsbeschluß

Einige Abgeordnete beider großer Parteien wollen die Entmachtung des Parlaments in der wohl wichtigsten Frage zu Krieg oder Frieden nicht ohne Gegenwehr hinnehmen:

Montag, 23. Mai 2011

Spaniens Straßen voller Demonstranten für echte Demokratie - Die Revolution kommt nach Europa

Wenn die politische Kaste sich nicht aus den Griffen der Banken und Konzerne lösen kann, bleibt nur eine Lösung, ob man sie nun vor sich herschiebt oder nicht:


Unsere Medien reden lieber über alles andere, nur nicht dieses Vorbild eines anderen EU-Staates, in dem die Bevölkerung sich die politische Korruption nicht mehr länger gefallen läßt.

Freitag, 18. März 2011

WDR: Sachverständiger der Bundesregierung hält Verzicht auf Atomkraft bis 2015 problemlos möglich

Interview mit Olav Hohmeyer, Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung für Umweltfragen, zum Thema Kernkraft in Deutschland:

Energie würde gerade mal 16 Euro mehr kosten für eine Durchschnittsfamilie pro Jahr.

Hier ein Beispiel eines opportunistischen Atomstromlobbyisten, der ausnahmsweise mal nicht aus der Union oder FDP kommt und auf die Anfrage des Interviewers recht pampig reagiert (wir alle kennen ihn noch als Bundesminister und Mr. Zeitarbeit):

Mittwoch, 16. März 2011

Georg Schramm - 67. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 - 14.03.2011

Youtube-Beschreibung:
Lothar Dombrowski, ewig nörgelnder Rentner, Kunstfigur und alter ego des Kabarettisten Georg Schramm, holt zu einem Rundumschlag gegen den schwarzen Filz um den Pforzheimer Ministerpräsidenten-Darsteller Stefan Mappus aus, jenen machtbesessenen, sich selbst überschätzenden Provinzler, der noch immer glaubt, am 27. März 2011 zum ersten Mal gewählt zu werden.
Kongenial übersetzt wurde Lothar Dombrowski vom Gehörlosen-Dolmetscher Roland Martin, Pfarrer an der Stuttgarter Markus-Kirche. Beide spielten sich, wie bei Schramms erstem Auftritt im Oktober 2010, virtuos die Bälle zu...

Montag, 15. November 2010

Aufruf zur Belagerung des Bundestags am 26.11. - Sparpaket stoppen!

Aufruf zur Belagerung des Bundestags am 26.11.2010 - An diesem Tag will die Schwarzgeld-Koalition die Abwälzung der Bankenrettungskosten auf die Ärmsten beschließen durch massive Sozialkürzungen.

Die Zeit für zivilen Ungehorsam ist überfällig!

Freitag, 12. November 2010

Exportweltmeister? Wie deutsches Lohndumping die Währungsunion zerstört

...und durch schwachen Binnenmarkt zerstörerische Handelsungleichgewichte provoziert, die die Weltwirtschaft gefährden.
In dem folgenden Clip wird klar aufgezeigt, daß der Titel "Exportweltmeister" erkauft wird mit einem Lohndumping und Niedriglohnsektor, der in seiner Größe einmalig für westliche Industriestaaten ist. Indem die Löhne in Deutschland oft selbst langsamer steigen als die Inflation und erst recht langsamer als der Produktivitätszuwachs, werden deutsche Waren auf Kosten der Arbeiter und Angestellten bei den ausländischen Abnehmern immer billiger verglichen mit der Konkurrenz aus anderen Ländern. Eine kleine Klasse von ultrareichen Profiteuren in Deutschland gefährdet damit nicht nur den sozialen Zusammenhalt Deutschlands, sondern den Zusammenhalt und die Funktionsweise der europäischen Währungsunion.
Wenn Deutschland stets exorbitante Handelsüberschüsse hat, bedeutet dies an anderer Stelle auf dem Globus logischerweise, daß es Handelsdefizite gibt. Wenn nun die meisten Euro-Länder immer nur Handelsdefizite mit Deutschland haben, woher soll dann das Geld zum Kaufen deutscher Waren auf Dauer kommen? Es wird geliehen: bei deutschen Banken, die Defizitländern Kredite geben, die sie niemals zurückzahlen können, da ihre Defizite weiter wachsen. Im Endeffekt muß der deutsche Steuerzahler einspringen und die Defizitländer wie im Falle Griechenlands retten.
Die Steuerzahler sind die Dummen hierbei - in doppeltem Sinne: erst werden sie Opfer von Lohndumping, und später müssen sie über ihre Steuergelder auch noch die Defizitländer unterstützen, um deren Zahlungsunfähigkeit vorerst abzuwenden.
Doch anstatt gegen dieses Lohndumping (politisch gefördert durch das Zulassen von Leiharbeit, Minijobs und der Androhung des sozialen Falls auf Hartz4-Niveau) anzukämpfen, brüstet sich der deutsche Michel noch mit dem Titel, nach China Vizeexportweltmeister zu sein. Dabei ist es jedes Mal, wenn die deutschen Medien diesen Titel feiern, ein Schlag ins Gesicht der Arbeiter und Angestellten in diesem Lande.

Was kann diesen Zustand, der zurecht von den meisten EU-Staaten, den USA und anderen Staaten, die durch unser Lohndumping auf unfaire Weise niederkonkurriert werden, beenden?
Mindestlöhne und insgesamt kräftige Lohnsteigerungen würden helfen, die Massenkaufkraft zu erhöhen. Dadurch könnten die meisten Deutschen mehr Waren auch aus anderen Ländern kaufen und durch gesteigerte Importe nach Deutschland helfen, die globalen Handelsungleichgewichte abzubauen und die Weltwirtschaft auf Dauer stabilisieren.

Obwohl Merkel wie jüngst beim G20-Gipfel in Seoul die Wichtigkeit von Freihandel für Deutschland betonte und sich gegen protektionistische Maßnahmen aussprach, erzwingt sie durch die krankhaft-einseitige Exportfixierung regelrecht wachsenden Protektionismus anderer Länder, da sie keine andere Wahl mehr haben, wenn Deutschland weiterhin mit dieser neomerkantilistischen Wirtschafspolitik aus vergangenen Jahrhunderten fortfährt.