Freitag, 8. Mai 2009

Zweite dringende Petition: Gegen Aufhebung des Datenschutzes - keine Einführung einer Internet-Surfprotokollierung!

Totale Internetüberwachung und Selbstzensur verhindern!
Nach dem Erreichen der nötigen 50.000 Stimmen für die Anti-Internetzensur-Petition in der Nacht vom 7. zum 8. Mai gilt es nun, ein weiteres Regierungsvorhaben zu verhindern: die totale Protokollierung des eigenen Internet-Surf-Verhaltens. Wie schon bei Printmedien, beim Radio und Fernsehen geht es auch beim Internet niemanden etwas an, welche Informationen sich der Bürger wo beschafft, da sich damit ein informationelles Bewegungsprofil erstellen läßt, welches den Internetsurfer zum einen psychologisch taxiert und zum anderen Medienkonzernen den unkontrollierten Handel mit privaten Informationen gestattet, welche auch staatlichen Behörden zur Verfügung gestellt werden können - und damit den Datenschutz komplett ad absurdum führt! Sind Daten erst einmal erhoben, so ist es sehr schwer, diese je wieder aus dem Verkehr zu ziehen, weswegen die Zeit drängt: in 12 Tagen muß diese Petition ebenfalls die 50.000-Stimmen-Grenze knacken! Nehmen Sie sich bitte auch diesmal eine Minute Zeit und helfen Sie mit Ihrer Stimme, ein Mehr an orwellscher Überwachung zu verhindern!

Text der Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Gesetz zur Surfprotokollierung nicht als Gesetz beschlossen wird und von den Bundestagsabgeordneten, sowie vom Bundesrat abgelehnt wird, schon aus Gründen der informationellen Selbstbestimmung.

Begründung:
Der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes vom 14.01.2009 sieht vor, dass jeder Anbieter von Internetdiensten wie Google, Amazon oder StudiVZ das Recht geben, das Lese- und Schreibverhalten seiner Besucher aufzuzeichnen, angeblich zum "Erkennen von Störungen"!
In Wirklichkeit steht dahinter, persönliche Informationen, ein sogenanntes Bewegungsprofil von jedem einzelnen Surfer zu speichern, dadurch fühle ich mich in meiner informationellen Selbstbestimmung eingeschüchtert.
Es können sogenannte Bewegungsprofile erstellt werden, die meine persönlichen Interessen sowie Lebensumstände erfassen und somit kann ein persönliches Gesamtprofil erstellt werden. Diese sind dann auch nach Verlangen den Ermittlungsbehörden zugänglich.

Link zur Petition:
E-Petition / Bundestag: „Datenschutz – Surfprotokollierung“ vom 25.03.2009

Mittwoch, 6. Mai 2009

Deine Stimme zählt! Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Wenn Sie gegen den schleichenden Aufbau einer undurchsichtigen und geheimdienstlich gesteuerten, unkontrollierten Internetzensur und die Abschaffung der Informationsfreiheit sind, dann genügt eine Minute, um Ihrem Anliegen Ausdruck zu verleihen. Unterzeichnen Sie die E-Petition bitte mit, und zwingen Sie den Bundestag, gegen den Gesetzesvorschlag der Regierung zu stimmen. Das Internet muß frei bleiben, um eine Alternative zu den Konzernmedien und damit eine demokratische Meinungsbildung aufrecht zu erhalten! Nur Diktaturen bestimmen, was Medien zeigen und schreiben dürfen!

Text der Petition:

Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die "Sperrlisten" weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.

Begründung:
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Link zum Mitunterzeichnen:
Elektronische Bundestagspetition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009

"Neues aus der Anstalt" vom 28.4.2009: Resignation überwinden und Geldparkgebühren statt Zinseszins!

"Neues aus der Anstalt" ist eine der letzten Sendungen im deutschen Fernsehen, in denen die Meinung der Bürger Deutschlands noch nicht neoliberal verfälscht wird. Die Resignation der Deutschen, am Anfang der Sendung durch Herrn Priol dargestellt, zeigt einen grundlegenden Mentalitätsfehler in diesem Land: statt auf die Straße zu gehen und seine Rechte wirksam einzufordern, wie es in Frankreich seit langem zur demokratischen Tradition gehört, ist man hierzulande apathisch und beschwert sich zurückgezogen dort, wo es garantiert keine Wirkung entfaltet.

Ein weiterer inhaltlicher Pluspunkt der letzten Sendung ist der vorgebrachte und ernstzunehmende Vorschlag, bei hohen Bankeinlagen dem Eigentümer keine Zinsen und Zinseszinsen zu zahlen, sondern Geldparkgebühren zu verlangen, weil dieses Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen wurde und die Nachfrage damit schwächt.

Diese Sendung ist eine ausgezeichnete psychologische Bestandsaufnahme der Deutschen und jedes Mal sehenswert. Auch wenn es vielleicht persönlich eingefärbt ist: Schramms Umgang mit dem Porträt des Bundespräsidenten Köhler ist noch viel zu sanft. Und was auch immer Priol als Medikament einnimmt: es sollte kostenlos an das gesamte Land verteilt werden!
Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Teil 5:

Montag, 4. Mai 2009

CDU als Erfüllungsgehilfe der Bankenlobby: Deutsche Bank bedankt sich bei CDU mit 200.000 Euro an Spendengeldern

Im März spendete die Deutsche Bank der CDU 200.000 Euro. Offenbar sind die Bankster der Deutschen Bank hochzufrieden mit der kaltblütigen Übertragung von Steuergeldern durch Kanzlerdarstellerin Merkel an den Bankensektor. Welch besseren Beweis könnte es dafür geben, daß die CDU nicht das geringste Interesse am Gemeinwohl hat, sondern nur die Finanzinteressen der Geldeliten bedient, ja sogar – neben der FDP - die Hauspartei des großen Geldes ist?
Die Zeit ist überreif dafür, diese Partei, die kaum mehr ist als eine Politikprostituierte der Hochfinanz, aus der Regierung zu entfernen.

Es bleibt nur zu hoffen, daß Menschen bei den Bundestagswahlen im September 2009 nicht vergessen, wer ihre Steuergelder korrupten, unfähigen, gierigen Bänkern hinterhergeworfen hat, die Staatsverschuldung in die Höhe treibt und bereits wieder über Sozialkürzungen nach den Wahlen spricht. Die Wahlversprechen zu Steuersenkungen der verlogenen Schwarzen-Koffer-Partei CDU sind vollkommen wertlos. Angesichts der Staatsgelder für Banken werden stattdessen Steuererhöhungen unumgänglich. Die Frage ist: wessen Steuern müssen erhöht werden? Mit einer CDU-FDP-Regierung würden Reiche kaum mehr belastet werden, so daß es an den Mittel- und Unterschichten hängenbleiben dürfte, die bereits vom letzten Aufschwung nicht profitierten.

Wir sind das Volk! Und Unruhe ist in dieser Situation unsere oberste Bürgerpflicht! Es darf nicht sein, daß im Rahmen der Bankenrettungen überhaupt keine Transparenz besteht: wem genau schulden die Banken die Milliarden, für die der Steuerzahler aufkommen soll? Werden diese Informationen dem Volk und dem Bundestag deshalb vorenthalten, weil das Geld an Hedgefonds oder andere Heuschrecken weitergereicht wird? Besteht die Befürchtung, daß die Bürger sich dagegen wehren könnten, wenn sie die Nutznießer erkennen können?

Ist es nicht korrupt, wenn ein-und-dieselbe Anwaltskanzlei, die zuvor das Milliardenloch "Hypo Real Estate" betreut hat, dann das intransparente SOFFIN-Gesetz für den Bankenbailout der Bundesregierung geschrieben hat? Wenn in den Ministerien tatsächlich nicht die notwendige Fachkompetenz vorhanden ist, wozu braucht es dann überhaupt Ministerien?

Und noch etwas ist absolut falsch: die Grundannahme, daß die Banken einen Mangel an Liquidität haben und deshalb keine Kredite vergeben. Die Banken verfügen gerade aufgrund der finanziellen Staatsgeschenke über genügend Liquidität – aber welches Unternehmen will bei einer heraufziehenden Wirtschaftsdepression Kredite für Investitionen aufnehmen? Die fehlende Binnen- und Weltnachfrage ist der Grund für die geringe Anzahl der vergebenen Kredite!

Credit Suisse, Goldman Sachs, J. P. Morgan, die Deutsche Bank: die branchengrößten meldeten für das erste Quartal 2009 bereits wieder Milliardengewinne im Investmentbanking. Die Casino-Zockerei auf dem Rücken der am Boden liegenden Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf. Ein echtes Schuldbewußtsein fehlt. Wenn die Geldhäuser eine Lektion gelernt haben, dann die, daß Gewinne privat bleiben und Risiken (Verluste) von den Steuerzahlern getragen werden.

Mit dem Geld, das den Geldbetrügern hinterhergetragen wird, könnte die lahmende Binnennachfrage belebt werden - die Schäden, die die deregulierte Hochfinanz hinterlassen hat, begrenzt – und der Absturz vieler Menschen in die Armut verhindert werden.

Die Bürger werden in einem Ausmaß betrogen, daß es notwendig wäre, daß all die wirklichen Konservativen, die früher CDU gewählt haben, dieser Wegelagererpartei den Rücken zuzukehren und eine neue konservative Partei gründen, die nicht nur den Worten nach, sondern tatsächlich dem Mittelstand dient. Wenn der Mittelstand diesmal wieder CDU wählt, wählt er mit dem politischen Arm des Finanzkapitals und der Rüstungsindustrie den Abriß der Bundesrepublik Deutschland.

Links hierzu:

Mittwoch, 29. April 2009

Schweinegrippe: Ursprung in einem Biowaffen-Labor?

Ist die derzeit in Mexiko ausgebrochene Schweinegrippe tatsächlich natürlichen Ursprungs? Die indonesische Gesundheitsministerin Siti Fadilah Supari äußerte am Dienstag Zweifel auf einer Konferenz. Der sich im Ruhestand befindliche US-Armeegeneral Russell Honore äußerte in einem CNN-Interview ebenfalls die Vermutung, daß diese Krankheit in einem Labor entwickelt wurde:

Bei dieser Krankheit gibt es Auffälligkeiten: Der Erreger verfügt über Bestandteile der Schweinegrippe, der menschlichen Grippe und Vogelgrippe - weswegen die Bezeichnung "Schweinegrippe" irreleitend ist, zudem eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung sattfindet (Tröpfcheninfektion). Zusätzlich stammen die Erregerstränge von drei verschiedenen Kontinenten: aus Asien, Europa und Nordamerika.

Die Weltgesundheitsorganisation hat nun ausgerechnet Baxter mit der Herstellung eines Impfstoffes beauftragt. Zur Erinnerung: Baxter hat im Februar mit dem tödlichen H5N1-Vogelgrippevirus verunreinigte Impfstoffe in verschiedene Länder geschickt, unter anderem auch Deutschland. Die Verunreinigung hätte mit den üblichen Sicherheitsbestimmungen nicht auftreten dürfen. Und selbst für diesen Fall werden gewöhnlich die Erreger abgeschwächt, was nicht geschehen war. Jede dieser Vorkommnisse ist für sich genommen schon extrem ungewöhnlich, jedoch läßt beides bei denselben Impfstoffen eine Absicht dahinter wahrscheinlicher wirken als zwei extrem seltene Zufälle, die zeitgleich auftreten. Wäre dieser Impfstoff in die Öffentlichkeit gelangt, hätten die verschiedenen Erreger in den Menschen mutieren können ("Rekombination"), so daß der normalerweise nur schwer auf Menschen übertragbare Vogelgrippevirus den Teil der DNA-Stränge der normalen menschlichen Grippe übernehmen kann, der die leichte Mensch-zu-Mensch-Ansteckung ermöglicht. Eine globale Vogelgrippepandemie wäre die Folge gewesen.

Hinzu kommt, daß Baxter in den Jahren zuvor durch einen anderen großen Skandal aufgefallen ist: die Auslieferung von HIV- und Hepatitis-verseuchten Bluterpräparaten der Firma Bayer, an denen unzählige Menschen tödlich erkrankten. Und ausgerechnet dieser extrem vorbelastete Hersteller, der vor ein Gericht gehört, soll nun einen neuen Impfstoff entwickeln?

Im Jahr 1976 gab es in den USA bereits einen Ausbruch von Schweinegrippe. Die dagegen verabreichte Zwangsimpfung brachte mehr Menschen um als zuvor der relativ harmlose Ausbruch der Schweinegrippe. Der Ursprung des Erregers konnte damals auf ein militärisches US-Biowaffenlabor zurückgeführt werden. Der Protest dagegen startete die politische Karriere des Kongreßabgeordneten Ron Paul, der 2008 als Präsidentschaftskandidat aus der republikanischen Partei austrat, nachdem das Parteiestablishment versucht hatte, ihn mundtot zu machen. In einem aktuellen Videoclip wendet er sich gegen die aktuelle Panikmache der Medien und der Regierung:

"And advanced forms of biological warfare that can 'target' specific genotypes may transform biological warfare from the realm of terror to a politically useful tool."

"Und hochentwickelte Formen biologischer Kriegsführung, die auf spezifische Genotypen zielen können, wären in der Lage, biologische Kriegsführung von einem Terrormittel zu einem politisch nutzbaren Werkzeug zu überführen."
PNAC (Project for the new american century), Dokument "Rebuilding America's Defenses", Seite 60, publiziert im September 2000
(Ex-Vizepräsident Dick Cheney gehört zu den Gründungsmitgliedern von PNAC)

Dieses Zitat zeigt offen, daß bereits zur Jahrtausendwende ranghohes US-Regierungspersonal über rassenspezifische Biowaffen nachdachte.

Handelt es sich auch diesmal um Bioterrorismus durch die USA, um ein weltweites Aufbegehren der Menschen gegen das durch die Wirtschaftsdepression verursachte Elend durch Ausrufung des Notstands in Quarantäne zu halten? In den südlichen US-Bundesstaaten wurde bereits der Notstand ausgerufen, und die US-Stasi "Homeland Security" erhielt Vollmachten im Umgang mit der Krise. Als in den Tagen nach den Anschlägen des 11. September Briefe mit Anthrax an ranghohe Kongressabgeordnete geschickt wurden, stellte sich im Nachhinein ebenfalls heraus, daß der Erreger aus einem US-amerikanischen Biowaffenlabor stammte. Bis heute bleibt die frühere Bush-Administration die Erklärung der Öffentlichkeit schuldig, woher das Weiße Haus über das Vorwissen verfügte, um schon Wochen zuvor präventiv das Gegenmedikament „Cipro“ einzunehmen.

Sollte vor der Fertigstellung des Baxter-Impfstoffes weiterhin Tamiflu eingesetzt werden, dürften bei Donald Rumsfeld die Kassen klingeln: er verdiente bereits vor der Entwicklung in Mexiko mehrere Millionen Dollar an Lizenzgebühren, da er beträchtliche Aktienanteile am Entwickler des Tamiflu-Impfstoffes "Gilead Sciences" hält.

Noch gibt es viele Unklarheiten bei dem aktuellen Ausbruch, jedoch sollte die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, daß die relativ harmlose Schweinegrippe die Menschen in Angst versetzen soll (Problem), um sie dann zur Verabreichung eines Impfstoffes durch Baxter zu treiben (Reaktion), der dann entweder weitere Resistenzen und damit die Entstehung eines Supervirus' bewirken könnte (eugenische "Lösung") oder die Impfung selbst bereits zum Ausbruch einer tödlichen Pandemie führt – wie bei einem Zwei-Komponenten-Sprengstoff, dessen einzelne Bestandteile für sich genommen harmlos sind. Nach wie vor gibt es viele offene Fragen im Bezug auf die Entstehung der spanischen Grippe im Umfeld des ersten Weltkriegs, die zuerst bei den geimpften Soldaten ausbrach und hingegen weniger schwerwiegend in den Regionen auftrat, in denen auf die Impfung verzichtet wurde (z.B. Schweiz).

Hier ein aktueller Clip von Russia Today zur Frage nach Bioterrorismus:

Links in deutscher Sprache hierzu:
Links in englischer Sprache hierzu:

Montag, 27. April 2009

Monsanto verklagt Deutschland wegen Verbot von Genmais - ein krimineller Konzern ignoriert demokratischen Mehrheitswillen der Bevölkerung

Auf „Spiegel-Online“, der neoliberalen Bildzeitung für Scheinintellektuelle, erhalten Befürworter der Nahrungsmittel-Gentechnik Raum, ihre unbewiesenen Behauptungen ohne jede Begründung und – wie es sich für den Spiegel gehört – ohne kritisches Nachfragen der „Journalisten“ – zu äußern.

Dazu steht im Artikel: "CDU-Ministerin klagt über Genmais-Verbot":
„Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) kündigte Widerstand gegen das Aussaat-Verbot von Genmais MON 810 an, das Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) verhängt hatte. "Das Verbot nehme ich nicht so einfach hin". "Mitten in einer schweren Wirtschaftskrise setze ich besonders auf die Hochtechnologie wie die grüne Gentechnik." Dies könne Arbeitsplätze absichern, auch lasse sich der Hunger in der Welt mit Hilfe gentechnisch veränderter Pflanzen bekämpfen. "Es reicht nicht zu sagen, wir sind für die Forschung, die Anwendung wollen wir in unserem Land aber nicht haben", sagte Schavan. Wulff betonte, Gentechnologie sei eine Zukunftstechnologie, "die ihren Platz in Deutschland haben muss".
Der niedersächsische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Vorsitzende Christian Wulff warf Aigner und dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Horst Seehofer vor, sie stünden in dieser Frage nicht mehr zum Koalitionsvertrag im Bund: "Ich erwarte nach dem Verbot einer Genmais-Sorte ein klares Signal der Bundesregierung, dass sie den Einsatz der Gentechnik in Deutschland befürwortet."


Doch wenn man nach einer genauen Begründung für die Risiken und die längst bewiesenen schädlichen Wirkungen sucht, ist man bei Spiegel leider fast genauso fehl am Platze wie im deutschen Fernsehen. Es genügt nicht, sich darauf zu beschränken, den Eingriff in die Schöpfung zu kritisieren - auch als Atheist hätte man mehr als genug Gründe, um den Konzern, dessen hochkriminelle Praktiken, dessen verbrecherische Vergangenheit, Gegenwart und Pläne für die Zukunft (Monopolisierung der Nahrungsmittelversorgung der Menschheit) zu kritisieren oder auf die aktuelle Regierungsstudie in Österreich zu verweisen, die beweist, wie gentechnisch veränderte Nahrungsmittel nach nur drei Generationen unfruchtbar machen - und welche Konsequenzen dies für den Fortbestand der Menschheit hat!

Der neueste Coup der Gentechnik-Lobbyisten in den USA, der in aller Deutlichkeit zeigt, wohin die Reise gehen soll, ist die Einbringung eines Gesetzentwurfes "HR 875", der herkömmliche, genetisch unveränderte Anpflanzungen und den Verkauf von selbst angebautem Obst und Gemüse weitestgehend unter Strafe stellt. Damit soll die Abhängigkeit der Nahrungsmittelversorgung von Konzernmultis zementiert und mit Staatsgewalt durchgesetzt werden.

Zu Monsanto kann man im empfehlenswerten Blog „Ad Sinistram“ passenderweise lesen:
"Kürzlich wurde der Genmais durchs Dorf einseitiger Berichterstattung gejagt. Viel war darüber zu lesen, am meisten von solchen, die sich darüber entrüsteten, dass der Genmaisanbau verboten ist. Ausführliche Information in der TV-Landschaft? Fehlanzeige. Ein existenziell wichtiges Thema wie die langsame, aber stetig fortschreitende Übernahme genmanipulierten Gemüses, ist den öffentlich-rechtlichen Sendern kein gegebener Anlass wert. Dabei müßte gar nicht wild recherchiert werden, um eine informative Sendung zu Monsantos Genprojekten ins Leben zu rufen. Ein Rückgriff auf Marie-Monique Robins Dokumentarfilm "Monsanto - Mit Gift und Genen" aus dem Jahr 2008 wäre als gegebener Anlass, als Informationsabend, mehr als ausreichend. Wenn man zur besten Sendezeit - Samstag- oder Sonntagabend um 20:15 Uhr, angekündigt durch einige kurze aber fesselnde Trailer, so wie man ansonsten "Wetten, dass..?" ankündigt - präsentieren würde, was Robin zusammengetragen hat, dann würden die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihrem Bildungs- und Informationsanspruch mehr als gerecht.
Was könnte es bewirken, wenn um 20:15 Uhr erklärt würde, dass der Saatguthersteller Monsanto 1901 als Chemikalienhersteller begann und irgendwie immer noch Chemikalienhersteller ist?
Würden den Zusehern nicht die Augen geöffnet für dieses hierzulande relativ unbekannte Unternehmen, welches für PBC- und Dioxin-Vergiftungen mit Todesfolgen verantwortlich war und ist?
Wie würde die Öffentlichkeit reagieren, wenn ihr schlagartig und kollektiv klar würde, dass das von Monsanto entwickelte Unkrautvernichtungsmittel Roundup gar kein Unkraut vernichtet, sondern jede Form von pflanzlichen Leben, es sei denn, es wurde vorher gentechnisch eine Roundup-Immunität in die Pflanze gezüchtet?
Wäre es nicht auch für die deutsche und europäische Öffentlichkeit wertvoll zu erfahren, wie Monsanto es in den USA geschafft hat, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVO) gleichwertig behandelt werden, wie konventionelle, natürliche Pflanzen, d.h. welche Lobbyarbeit dahintersteckte? Wäre das nicht wertvoll im Hinblick auf Europa, in dem Monsanto die gleiche Masche anzuwenden versucht? Wichtig, um diese Masche zu durchschauen?
Könnte der Skandal um das Rinderwachstumshormon rBST, das unter dem Namen Posilac vertrieben wird, nicht ein objektiveres Bild auf das Unternehmen werfen? Wäre es nicht von beträchtlicher Bedeutung, wenn die Öffentlichkeit zur besten Sendezeit erführe, dass Monsanto über die schädliche Wirkung für Tier und Mensch, über die Häufung von Euterentzündungen und dadurch verstärktem Eitergehalt in der Milch, wußte, sich darüber aber nicht nur ausschwieg, sondern Studien kaufte, die das Gegenteil zu beweisen vorgaben? Wäre das nicht wichtig, obwohl rBST in Europa verboten ist, weil man damit die kriminelle Energie des Unternehmens nachzeichnen könnte?
Sollte nicht ein breites Publikum erfahren, wie Monsanto Patente auf Lebensformen erstellen läßt, zum Herrn über Lebensmittel wird, wie kritische Wissenschaftler mundtot gemacht und Regierungen unter Druck gesetzt werden?
Empfände man es nicht als außerordentlich informativ, über die selbstmörderische Baumwollsaat zu berichten, die in Indien Hunderte und Tausende von Landwirten in den Selbstmord treibt, weil teueres Gensaatgut zur Verschuldung, Existenzverlust und, was in Indien noch möglich ist, direkt in Schuldknechtschaft führt?
Wäre es nicht sinnvoll für den Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, das Unternehmen Monsanto mit einem seiner Produkte in Verbindung zu bringen? Mit Agent Orange, welches Vietnamesen und US-Soldaten verseuchte? Und was ist mit der Monsanto-Strategie, sich eine Studie entwerfen zu lassen, die Agent Orange für vollkommen unschuldig an den Beschwerden der US-Soldaten erklärte?
Freilich, dann und wann widmet sich auch das "staatliche Fernsehen" solcher Dokumentationen, verschiebt sie aber ins späteste Abendprogramm, zeigt Sonntagnacht, irgendwann nach 23:00 Uhr vielleicht, wertvolle Berichterstattung. Oder man schiebt es in Spartenkanäle, läßt Arte ausstrahlen, was einem Millionenpublikum auf ARD oder ZDF präsentiert werden könnte. Wenn ein gealterter Kritiker auf den Putz haut, ist es dem Fernsehen eine Sondersendung wert; wenn Monsanto lügt und betrügt, weil behauptet wird, es gäbe keine ausreichenden Studien zur Schädlichkeit von Genmais, wenn Monsanto darüber hinaus auch noch droht, rechtliche Schritte einzuleiten, damit das mörderische Geschäft auch in Europa betrieben werden kann, dann gibt es keinen gegebenen Anlass.

Es gäbe viele gegebene Anlässe für Deutschlands öffentlich-rechtliche Sendeanstalten, doch das Interesse am Bildungsauftrag ist gering. Man will unterhalten, nicht informieren. So sei es auf diesem Wege an wenigstens einige Menschen weitergegeben: "Monsanto - Mit Gift und Genen" ist unbedingt anzusehen!"

Film "Monsanto - Mit Gift und Genen"

Links hierzu:

Samstag, 25. April 2009

EU-Kommission: marktradikale, militaristische und antidemokratische Richtung nicht verhandelbar, nur die Geschwindigkeit auf dem Weg dort hin

Sehen Sie hier einen Videoclip, der zeigt, wie bürgerfern der EU-Apparat inzwischen geworden ist. Volksabstimmungen werden ignoriert (Frankreich, Niederlande, Irland), und Gegner des Lissabon-Vertrages werden als Antieuropäer beschimpft. Es geht nicht darum, für oder gegen Europa zu sein, sondern um die grundlegende Richtung, in welche die EU geht: derzeit ist sie auf dem Weg zur vordemokratischen Steinzeit.

Montag, 20. April 2009

Deutschland boykottiert Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen – UN-Generalsekretär enttäuscht

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon: "Einige Länder, die den Weg für eine bessere Zukunft bereiten helfen sollten, sind nicht hier - ich bin tief enttäuscht. Ich bedauere zutiefst, dass einige sich entschlossen haben, beiseite zu treten. Wir träumen davon, in eine neue Richtung zu gehen, jedoch bleiben zu viele von uns in der Vergangenheit verstrickt."

Obwohl der Entwurf der Abschlußerklärung der UN-Anti-Rassismus-Konferenz, welche diese Woche stattfindet, schon zugunsten Israels bis zur Unkenntlichkeit weichgespült worden ist, boykottieren verschiedene westliche Staaten die Teilnahme an der Konferenz, unter anderem die USA, Kanada, Israel, die Niederlande, Australien, Italien. Israel hatte zuvor ein Boykott der Anti-Rassismus-Konferenz von anderen Staaten gefordert.

Deutschland nimmt zum ersten Mal seit Bestehen der UNO-Mitgliedschaft nicht an einer Konferenz der Vereinten Nationen teil - Frankreich hingegen hat die Teilnahme zugesichert. Dies wirft ein Schlaglicht auf die fehlenden Staaten, die offenbar den Unterschied zwischen verwerflichem Antisemitismus auf der einen Seite und legitimer Kritik an der politischen Regierungspraxis Israels im Bezug auf das besetzte Palästina auf der anderen Seite nicht verstehen oder verstehen wollen. Denn darum geht es im Kern: die Regierung Israels befürchtet eine Kritik der Vorgänge im Gaza-Krieg vom Januar 2009, als Kriegsverbrechen und der Einsatz verbotener Waffen und Substanzen festgestellt wurde, wie z.B. der Einsatz von weißem Phosphor, der das Fleisch bis auf die Knochen abbrennt.

Menschenrechte sind universell gültig, und die Kritik an Ihrer Verletzung darf auch dann nicht aufhören, wenn ein Staat der ersten Welt diese Rechte mit Füßen tritt. Diese Kritik richtet sich auch an die USA, die inzwischen regierungsamtlich zugibt, Folter angewendet zu haben und sich weigert, die Folterer und deren Befehlshaber anzuklagen und zu verurteilen - soviel zur Gerechtigkeit unter Obama. Diese Kritik richtet sich ebenfalls an Großbritannien, welches das Recht auf einen juristischen Beistand und das Recht auf ein ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren für vermeintlich Terrorverdächtige mit Füßen tritt, Menschen einfach exekutiert (wie im Fall des unschuldigen Brasilianers, der mit etlichen Schüssen getötet wurde im Umfeld der Terrorhysterie in London) oder sie für mehrere Wochen ohne Anklage wegsperrt.

Links hierzu:

Das Ende des Grundgesetzes: Die deutsche Verfassung im letzten Jahr ihres Bestehens - schuld ist der EU-Vertrag von Lissabon

Hier ein Ausschnitt aus dem lesenswerten Artikel von Prof. Dr. Dietrich Murswiek (Universität Freiburg), erschienen in der Süddeutschen Zeitung am Freitag, dem 17.4.2009:

"Vor einem Jahr gaben die Bundestagsabgeordneten dem Vertrag von Lissabon ihre Zustimmung, aber die Tragweite ihrer Entscheidung haben sie gar nicht sehen können. Über eine Wirkung des Vertrags, die geradezu revolutionäre Bedeutung hat, waren sie von der Bundesregierung nicht informiert worden. Vermutlich ist es ihr selbst nicht aufgefallen, was der von ihr ausgehandelte Vertrag verfassungsrechtlich bewirkt: Er macht den EU-Vertrag zur europäischen Oberverfassung und den Europäischen Gerichtshof zum Oberverfassungsgericht für alle EU-Staaten. Und er beraubt das Bundesverfassungsgericht seiner Kompetenz, über Fragen des deutschen Verfassungsrechts letztverbindlich zu entscheiden.
Schon jetzt ist zwar das EU-Recht teilweise dem Recht der Mitgliedstaaten übergeordnet, schon jetzt setzt sich der Gerichtshof im Konfliktfall gegen die nationalen Gerichte durch. Dies gilt aber fast ausschließlich für wirtschaftliche Angelegenheiten.
Das bedeutet, dass künftig jedes Amtsgericht ein deutsches Gesetz unangewendet lassen kann und muss, wenn es meint, es sei mit einem der EU-Grundwerte unvereinbar.
Nun sind die Grundwerte des EU-Vertrags so schöne Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde. Was also könnte schlecht daran sein, dass künftig der EU-Gerichtshof darüber wacht? Das Problem ist: Die EU und besonders ihr Gerichtshof erhalten unter Berufung auf diese Werte die Möglichkeit zu massiven Interventionen in innere Angelegenheiten der Mitgliedstaaten. So vertritt der Europäische Gerichtshof - im Gegensatz zum Bundesverfassungsgericht - die Ansicht, die Menschenwürde sei nicht absolut unantastbar, sondern müsse mit anderen Gütern oder Werten abgewogen werden.
Von solchen Gefahren war in der parlamentarischen Behandlung des Vertrags nicht die Rede. Jetzt aber zeigt sich: Der Vertrag von Lissabon stuft die nationalen Verfassungen auf den Status herab, den in Deutschland die Landesverfassungen im Verhältnis zum Grundgesetz haben. Das Bundesverfassungsgericht wird auch auf den Gebieten entmachtet, die rein deutsche Angelegenheiten betreffen.
Die Bundesregierung hat jetzt noch die Möglichkeit, durch einen völkerrechtlichen Vorbehalt den Eintritt dieser Wirkung zu verhindern. Wenn sie es unterlässt, könnte das 60. Jubiläum des Grundgesetzes, das wir in diesem Jahr feiern, das letzte gewesen sein."

Anmerkung: "Die Menschenwürde sei nicht absolut unantastbar" ist ein netter Euphemismus für die kaltblütige Wiedereinführung der Todesstrafe und der Erlaubnis zu Todesschüssen bei der Niederschlagung von Aufständen. Sollte die EU einmal die Standards erreichen, die das Grundgesetz bezüglich der Menschenwürde und staatlicher Gewaltenteilung hat, kann man über einen Vorrang der EU-Verfassung über das Grundgesetz diskutieren. Diese Standards erfüllt der EU-Vertrag nicht im geringsten. Wenn der Lissabonvertrag in Kraft tritt, unterwerfen sich alle EU-Mitgliedsstaaten einer Exekutivdiktatur der EU-Kommission, die nahezu kaum vom machtlosen EU-Parlament kontrolliert werden kann. Vielleicht liegt der Hauptgrund für das Desinteresse an den Europawahlen darin, daß die Wahl für das EU-Parlament im Sommer dieses Jahres kaum Folgen hat, denn das Europäische Parlament verdient seinen Namen nicht. Die wahre Gesetzgebungsbefugnis liegt bei der EU-Kommission, und diese wird nicht vom Bürger gewählt. Hinzu kommt, daß in diesem Reformvertrag Konzern- und Kapitalinteressen durch die Festschreibung des kalten Turbokapitalismus eine menschenfeindliche Wirtschaftsform in den Verfassungsrang erhebt (das Grundgesetz ließ diese Frage bewußt offen für demokratische Entscheidungsprozesse), die schon längst gescheitert ist.

Und abschließend: warum dürfen die Völker der EU über dieses Dokument mit Verfassungsrang nicht abstimmen? Eine Verfassung ist ein Vertrag zwischen den Bürgern über die Grundlagen des Staatswesens und des Zusammenlebens, doch die Betroffenen haben kein Mitspracherecht. Der strenge Gestank der Diktatur breitet sich immer weiter aus: in diesem Land, in der EU und im Westen insgesamt.

Übrigens erschien der SZ-Artikel von Prof. Dr. Murswiek am selben Tag, an dem in Deutschland eine Internetzensur eingeführt wurde. Im deutschen Grundgesetz steht hierzu eindeutig:

Artikel 5 Grundgesetz
Absatz 1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Frau von der Leyen greift dem Lissabon-Vertrag offenbar bereits vor und ignoriert schon jetzt das Grundgesetz. Karlsruhe, übernehmen Sie!

Links hierzu:

Scholl-Latour in Phoenix-Runde: Al Kaida Schöpfung der Amerikaner

Peter Scholl-Latour, Journalist und Buchautor in einer Phoenix-Runde "Deutschland im Krieg - Raus aus Afghanistan?":
"Und das ist die große Lüge! Also will ich jetzt mal hier scharf werden. Es hat bisher keinen einzigen Afghanen gegeben, der ein internationales Attentat gemacht hat. Dieses Attentat war ein saudisches Attentat! Es haben nur Saudis daran teilgenommen! Die Leute sind auch nicht in Afghanistan ausgebildet worden, die Pilotenausbildung, die entscheidende, haben die in Amerika bekommen. Was da..es ist doch alles gelogen, was dort gewesen ist, auch sagen wir mal, diese..was ist denn Al Kaida? Al Kaida ist doch eine Schöpfung der Amerikaner gewesen, um gegen die Sowjetunion zu kämpfen." Ferner sei Al Kaida "eher ein Mythos, den die Amerikaner hochgespielt haben, der im Irak und der gesamten arabischen Welt aber keine so große Rolle spielt."

Sprengung wissenschaftlich einwandfrei bewiesen - scheuen die deutsche Politik und deutsche Medien die Konsequenzen?
Obwohl Scholl-Latour damit recht hat, ist in den restlichen deutschen Mainstream-Medien von dieser Diskussion nahezu nichts zu sehen. Nach wie vor wird die inzwischen von den Forschern der chemischen Fakultät der Universität Kopenhagen eindeutig bewiesene gezielte Sprengung der drei World-Trade-Center-Gebäude 1, 2 und 7 am 11. September 2001 als Verschwörungstheorie abgetan. Es ist keine Theorie mehr, sondern eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, unterlegt durch Untersuchungen mit Rasterelektronenmikroskopie (SEM), Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XEDS) und weiteren Untersuchungsmethoden!

Während selbst das schwedische Staatsfernsehen Interviews mit den dänischen Universitätsforschern ausstrahlt und der erste russische TV-Kanal vor einem Millionenpublikum die offizielle US-Theorie von Bin Laden in Frage stellt, der aus einer Höhle heraus die autonom agierende US-Flugabwehr NORAD lahmgelegt haben soll, weigert sich das deutsche Fernsehen, die Wahrheit auszustrahlen. Denn dann müßte der gesamte Aufbau eines Überwachungsstaats im Innern und der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr neu evaluiert werden, und daran besteht bei den etablierten Parteien, welche die Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen TV-Sender stellen, kein Interesse. Wahrheit ist Lüge und Krieg ist Frieden. Willkommen in Orwells 1984.

Links hierzu:

USA auf dem Weg zum totalitären Staat: Aufforderung zur gegenseitiger Schnüffelei und Umerziehung an US-Uni

Das folgende Video vom US-Heimatschutz fordert die US-Bürger auf, sich gegenseitig zu überwachen und jede Auffälligkeit den Staatsorganen zu melden. Damit entblößt sich "Homeland Security" als das, was es bereits ist: ein US-STASI-Ministerium, welches Konformität unter den Bürgern erzwingen will. Jedoch ist die Auswahl der Schauspieler und die Nennung der Hinweise, die es zu beachten gilt bei der Jagd auf Terroristen (= eigene Bürger) in dem folgenden Video so durchschaubar und schlecht, daß es an unfreiwillige Komik grenzt. Sie sehen jemanden mit Ferngläsern? Rufen Sie die Cops! Ihnen fällt jemand auf, der im Freien sein Notebook benutzt? Rufen Sie die Cops! Jemand fragt am Straßenrand nach dem Weg? Informieren Sie die zuständigen Autoritäten! Und nun viel (unfreiwilligen) Spaß beim Crashkurs für die Stasi:

Das folgende Video deckt einen jahrelangen Versuch auf, Studenten einer US-Universität umzuerziehen und einer Meinungs- und Gedankenkontrolle zu unterwerfen. Der Effekt dieser Umerziehung ist das Schüren und die Betonung von Gegensätzen zwischen Menschen, sei es nun die Hautfarbe, die Nationalität der Eltern oder die Sexualität:

Anmerkung: Nach wie vor ist Deutschland Mitglied in einem Angriffsbündnis, das von den USA dominiert wird. Wie lange müssen wir uns noch den Interessen eines zunehmend totalitären Staats unterwerfen?

Dienstag, 14. April 2009

Internetzensur ab Freitag, dem 17. April 2009 in Deutschland

Am Freitag um 9:30 Uhr wollen die größten Internetprovider Deutschlands einen Vertrag mit Bundesfamilienministerin von der Leyen unterzeichnen, in dem sich die Provider freiwillig verpflichten, über das Internet zugängliche, kinderpornographische Inhalte herauszufiltern bzw. zu sperren.

Die Mahnwachen-Organisatoren (siehe unten) sind überzeugt, dass mit diesem Vorgehen weder der eigentliche Mißstand des Kindesmissbrauchs noch dessen Dokumentation im Internet gelöst werden kann. Die Probleme werden ausgeblendet und darüber hinaus Wege geschaffen, die eine Zensur des Internets für beliebige Inhalte ermöglichen, wie es in z.B. Australien bereits der Fall ist.

Liste der Zensurprovider, Stand: 14. April 2009, hier klicken für aktuelle Liste:
http://zensurprovider.de

ProviderStatusAktualisiertQuellen
1&1
www.1und1.com
Warten auf gesetzliche Regelung25.03.09[heise.de][tagesschau.de]
Alice (Hansenet, AOL)
www.alice.de
Zensiert25.03.09[heise.de]
Arcor
www.arcor.de
Zensiert25.03.09[heise.de]
CompuServe
www.compuserve.de
Unbekannt
congstar
www.congstar.de
Unbekannt
Deutsche Telekom
www.t-com.de
Zensiert25.03.09[heise.de]
EWE TEL
www.ewetel.de
Anfrage läuft
Freenet
www.freenet.de
Warten auf gesetzliche Regelung25.03.09[heise.de][freenet.ag]
Kabel BW
www.kabelbw.de
Unbekannt
Kabel Deutschland
www.kabeldeutschland.com
Zensiert25.03.09[heise.de]
KielNET
www.kielnet.net
Anfrage läuft14.04.09
M-net
www.m-net.de
Unbekannt
Manitu
www.manitu.de
Zensiert nicht31.03.09
NetCologne
www.netcologne.de
Anfrage läuft11.04.09[E-Mail-Anfrage]
O2
www.o2online.de
Zensiert25.03.09[heise.de]
QSC
www.qsc.de
Zensiert nicht02.04.09[qsc.de]
Strato
www.strato.de/dsl
Unbekannt
Tele2
www.tele2.de
Unbekannt
United Internet AG
www.unitedinternet.de
Warten auf gesetzliche Regelung25.03.09[heise.de][tagesschau.de]
Unitymedia
www.unitymedia.de
Unbekannt
Versatel
www.versatel.de
Zensiert nicht25.03.09[heise.de]
Vodafone
www.vodafone.de
Zensiert25.03.09[heise.de]

Mahnwache am Freitag: Keine Scheuklappen fürs Netz! Gegen Internetsperren in einer freien Gesellschaft.

Wann: Freitag, dem 17. April 2009, 9:00-9:30 Uhr
Wo: Vor dem Presse- & Besucherzentrum der Bundesregierung (Bundespressekonferenz), Reichstagsufer 14 | U+S-Bhf. Berlin-Friedrichstraße, hier klicken für eine Karte

Download Text-Flyer

Unterstützt wird die Mahnwache bereits von folgenden Organisationen und Einzelpersonen:
- AK Vorratsdatenspeicherung
- Chaos Computer Club
- Fachschaft der Informatik und Mathematik der FU-Berlin
- FoeBuD
- Netzwerk Neue Medien
- Piratenpartei
- Verein der MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren (MOGIS)
- padeluun, Netzkünstler
- Florian Bischof, AK Vorrat & Piraten
- Werner Hülsmann, Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
- Markus Beckedahl, netzpolitik.org
- Alvar Freude, Fitug & odem.org
Medien: taz-Blog ctrl, gulli.com, Radio Fritz - Trackback, Radio Utopie

Weitere Unterstützer sind herzlich eingeladen!

Fotomotiv?
Klar! Mit Scheuklappen wird anhand von Computer-Benutzern demonstriert, wie es Internetnutzern den Politikern gleich machen sollen Probleme durch aktives Ausblenden zu lösen.

Wie kann ich helfen?
Spread the word, Kommt zahlreich, Seid kreativ! Gib Deiner Lieblings-(N)GO bescheid. Tweets, Blog-Einträge, Web- und Stoff-Banner, Flyer, Poster

Link hierzu:
http://tinyurl.com/zensursula respektive http://netzpolitik.org/2009/mahnwache-am-freitag-keine-scheuklappen-fuers-netz/

Kommt zahlreich. Seid kreativ. Spread the word!

Gehirnwäsche-Argumente zur angeblich nicht mehr bezahlbaren Krankenversorgung bloßgestellt

Hin und wieder schaffen es rationale Argumente in Mainstream-Medien, wie in diesem Fall in die Frankfurter Rundschau mit der passenden Überschrift: "Diagnose: Propaganda". Die ständig wiederholte Mär von der Kostenexplosion, die wir uns im Gesundheitssektor angeblich nicht mehr leisten können, hält einer Überprüfung durch die Realität genauso wenig stand wie die vermeintliche Kostenexplosion bei den Renten und der „Überalterung“ der Gesellschaft. Hieß es in Zeiten des Dritten Reiches „Rassenhygiene“, so ist es heute die „Schichtenhygiene“. Dazu passt auch die Einführung des Elterngeldes, auf die Frau von der Leyen so stolz ist: 95% der Eltern erhalten weniger als vor dieser Reform (3600 € weniger pro Jahr), und die gutverdienenden 5% der Eltern erhalten mehr. Es sind Lügen, die den Abbau von Gesundheits- und Altersversorgung vorantreiben wollen und direkt in eine Zweiklassengesellschaft führen: wer arm ist, erhält bis zur Rente nur die nötigsten Behandlungen und Medikamente, um danach möglichst früh zu sterben.

Lüge 1: Es gibt eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Falsch. Der Anteil der Kosten für das Gesundheitswesen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist seit Jahrzehnten konstant, schwankt gering um 10 Prozent. Die finanziellen Probleme der Sozialsysteme sind nicht wegen einer "Kostenexplosion" eskaliert, sondern hauptsächlich wegen der Einnahmeeinbrüche durch die hohe Arbeitslosigkeit und unzureichende Lohnerhöhungen; denn Sozialbeiträge sind an die Löhne gekoppelt.

Lüge 2: Deutschland hat zu hohe Lohnnebenkosten. Falsch. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass Deutschland im unteren Mittelfeld liegt. Dennoch wird der Sozialabbau mit diesem Argument vorangetrieben. Seit Einführung des Gesundheitsfonds zu Beginn dieses Jahres ist dieses Argument besonders dreist, denn der Arbeitgeberbeitrag wurde auf 7 Prozent eingefroren. Jede Erhöhung geht ab sofort alleine zu Lasten der Arbeitnehmer.

Lüge 3: Die Überalterung unserer Gesellschaft macht das Gesundheitswesen zunehmend unbezahlbar. Falsch. Keine Talkshow ohne diesen Unfug, kein Gesundheitsexperte, der diese Karte nicht zieht. Richtig ist: Jeder Mensch verursacht den Löwenanteil der Gesundheitskosten seines Lebens fast immer im letzten Jahr vor seinem Tod. Es ist dabei nicht nur völlig gleichgültig, ob man mit 40 oder mit 80 Jahren stirbt, sondern es ist sogar umgekehrt: Je jünger man zum Zeitpunkt seines Todes ist, desto intensiver sind die medizinischen Anstrengungen, umso höher also auch die Kosten. Und wie wir alle wissen, stirbt der Mensch nur einmal.“

Anmerkung: Das abgebildete Buch zeigt, wohin die eingeschlagene Richtung führt, die es zu verhindern gilt.

Link zum vollständigen Artikel:
Diagnose: Propaganda